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Da die Wetterseite nun ins 7. Jahr geht, wird es Zeit eine vernünftige Statistik des Vorjahres zu erstellen.
Aufgrund der Vielzahl an Messdaten teile ich die Statistik in mehrere Beiträge auf. Die Grafiken sind für die
Darstellung am PC (oder Tablett in horizontaler Ausrichtung) ausgelegt.
Los geht's mit der Temperatur, die im Jahresdurchschnitt 10,63 °C betrug, bei einem Mindestwert von
-7,9 °C und einem Höchstwert von 37,0 °C. Hier zunächst in einer Darstellung der Mindest-, Durchschnitts-
und Maximalwerte pro Monat:
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Weiter geht's mit den täglichen Durchschnittswerten. Die niedrigste Durchschnittstemperatur eines Tages betrug
-3,87 °C (am 23. November) und die höchste Durchschnittstemperatur eines Tages 27,64 °C (am 2. Juli),
wobei sich die Anzahl der sehr kalten und sehr heißen Tagen in Grenzen hielt:
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Aus den täglichen Mindest- und Maximalwerten lässt sich die tägliche Temperaturspanne darstellen:
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Die Tage lassen sich in Abhängigkeit von der Mindest-, Durchschnitts- und Maximaltemperatur in klimatologische
Kenntage einteilen. Die genauen Regeln zur Einteilung werden im Titel der folgenden Grafiken dargestellt.
Die vertikale Skala stellt die Anzahl Tage des jeweiligen Monats dar, an denen bestimmte Kenntage auftraten.
Zunächst die Frosttage und als Untermenge davon die noch kälteren Eistage. Zum besseren Verständnis der Darstellung:
im Januar gab es 20 Frosttage, und 2 davon waren zusätzlich Eistage.
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Weiter aufsteigend in der Temperatur geht es mit den Heiztagen - also den Tagen, an denen (theoretisch) die
Heizung benötigt wird, um die Innenraumtemperatur konstant auf 20 °C zu halten. Freilich haben andere Faktoren
einen Einfluss darauf, ob man tatsächlich heizen muss, wie die Windstärke, die Sonneneinstrahlung, die Ausrichtung,
Bauart und Isolierung eines Hauses, usw. Hier nun die definitionsmässige Aufzählung der Heiztage:
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Eine weitere grob verallgemeinernde Kennzeichnung betrifft die Vegetationstage. Dabei handelt es sich um Tage,
an denen die Pflanzen aktiv wachsen, auch wenn es freilich Unterschiede bei den Pflanzenarten gibt - manche wachsen
schon bei tieferen, andere wiederrum bei höheren Temperaturen:
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Und am oberen Ende der Temperaturskala gelangen wir zu den Sommertagen, sowie deren Untermengen der warmen Tagen
und der Wüstentagen. Zum besseren Verständnis der Darstellung: im Juli gab es 15 Sommertage, zwei davon waren
zusätzlich heiße Tage und zudem auch noch Wüstentage:
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Zusammenfassend eine Übersicht aller Kenntage des Jahres:
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Da ich in 20 cm Tiefe in meinem Garten ebenfalls die Bodentemperatur erfasse, hier ein Vergleich der Bodentemperatur
in dieser Tiefe (orangenfarben) und der Lufttemperatur (blau). Es handelt sich dabei um die laufenden Temperaturen,
die jede 2 Minuten erfasst wurden. Die Bodentemperatur reagiert bereits in dieser geringen Tiefe recht träge auf
Änderungen der Lufttemperatur:
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Eng verwandt mit der Lufttemperatur ist die relative Luftfeuchte, hier in einer Darstellung der täglichen
Spannweite, die sich aus der Mindest- und Höchstluftfeuchte des Tages ergibt:
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