| Idsteiner Wetter 2025: Regen & Wind |
| Beitrag: 12. Januar 2026 |
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Wechseln wir nun von der Luftfeuchte zum Regen und betrachten zunächst die Anzahl Tage pro Monat, an denen es eindeutig geregnet hat. Wir setzen dazu die Erkennung auf mindestens zwei Umkippungen des Regenwassermeßlöffels der Wetterstation an, was umgerechnet 0,4 mm Regen pro Tag entspricht. Die blauen Balken zeigen dabei die Regentage pro Monat an. Und die anderen zwei Balken (orangenfarben und rot) zeigen als Untermenge davon an, an wie vielen Tagen pro Monat es zusätzlich mindestens 2 bzw. 20 mm pro Tag geregnet hat, wobei die roten Balken auch eine Untermenge der orangenfarbenen Balken sind: |
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1 mm Regen entspricht übrigens 1 Liter Regenwasser pro Quadratmeter Boden. Betrachten wir nun die tatsächliche summierte Regenmenge pro Monat, um die - mengenmässig - regenreichsten Monate auszumachen: |
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Um bei der Analogie des Glases zu bleiben: am Ende des Tages war das Glas fast 8 cm mit Wasser gefüllt. Das klingt zunächst nach wenig, aber: auf eine Fläche von 100 Quadratmetern sind es fast 800 Liter Regenwasser gewesen, die sich in einem einzigen Tag aufgesammelt haben. Und wo keine Erde ist, muss dieses Wasser irgendwo abfließen können, idealerweise im gleichen Tempo wie es regnet. Betrachten wir nun die Regenrate dieses Tages - angegeben in mm Regen pro projizierter Stunde - wenn es also eine Stunde lang in der gleichen Intensität geregnet hätte: |
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Eine andere Art den Regen zu betrachten bietet ein Vergleich mit der theoretischen Verdunstung an. Dazu wird anhand der Wetterdaten sowie der Sonneneinstrahlung die theoretische kombinierte Verdunstung von Wasser von der Erdoberfläche (Evaporation, wie Verdunstung) und durch Pflanzen (Transpiration, wie Schwitzen) in die Atmosphäre berechnet. Kombiniert heißt es dann Evapotranspiration. Wenn wir diesen theoretischen Wert der Regenmenge gegenüberstellen (beide monatlich summiert), erhalten wir folgende Gegenüberstellung: |
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Wechseln wir nun zur Windanalyse und betrachten zunächst die monatliche Durchschnittsgeschwindigkeit des Windes. Dabei erkennt man, daß der Winter im Schnitt am Windigsten war: |
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Außerdem fällt auf, daß der laufende Luftdruck in dieser kompakten Jahresdarstellung scheinbar sehr schnelle Sprünge macht. Tatsächlich verändert sich der Luftdruck aber sehr langsam über mehrere Tage. Schauen wir uns dazu die Woche vom 18. bis 25. Oktober an, bei der in der oberen Grafik der Luftdruck scheinbar abrupt von 1025 auf 985 Hektopascal fällt: |
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