| Idsteiner Wetter 2025: Sonne |
| Beitrag: 14. Januar 2026 |
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Betrachten wir zunächst die tatsächliche Sonnenscheindauer - in Stunden pro Tag - im Verlauf des ganzen Jahres 2025: |
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Betrachten wir nun die summierte Sonnenscheindauer pro Monat, so zeigte der Juni mit über 330 Stunden den meisten und der Oktober mit 106 Stunden den wenigsten Sonnenschein: |
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Wechseln wir nun von der Sonnenscheindauer zur Strahlungsintensität der Sonne, die in Form der Globalstrahlung gemessen wird. Dabei wird ein waagerecht aufgestellter Sensor verwendet, so daß die Sonnenstrahlen den Sensor aus allen Richtungen und Winkeln erreichen. Die folgende - pro Monat aufsummierte - Grafik zeigt die tatsächlich gemessene Globalstrahlung (orangenfarben, linker Balken im Balkenpaar), und rechts im Balkenpaar (blau) die theoretische Globalstrahlung, die in einem Monat bei konstant wolkenfreiem Himmel maximal erreicht werden kann: |
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Betrachten wir allerdings das Verhältnis von tatsächlicher zu maximal möglichen Globalstrahlung eines jeden Monats, verändert sich das Bild beträchtlich, und es ergibt sich etwas vergleichbares wie die Grafik mit der relativen Sonnenscheindauer: |
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Im Sommer verdampft wesentlich mehr Wasser in die Atmosphäre. Die Wasserdampfmoleküle trüben die Atmosphäre, so daß die (relativ betrachtete) Sonnenstrahlung im Sommer abnimmt. Im Winter kann daher die Durchlässigkeit der Atmosphäre - an sonnenreichen Tagen - höher sein. Sonnenreiche Tage haben im Winter den Nebeneffekt, daß tagsüber weniger geheizt werden muss, wodurch insbesondere der Feinstaub der Holz- und Pelletöfen, die auch einen trübenden Effekt haben, geringer ausfällt. Zum anderen ergeben sich im Winter, wenn die Sonne die meiste Zeit sehr flach am Horizont steht, manchmal Situationen, an denen die Sonne sich an (noch) tiefer am Horizont stehende Wolken spiegelt. Dadurch gelangt in der Summe deutlich mehr Strahlung zu uns, als dies ein theoretisches Model bei wolkenfreiem Himmel hergeben könnte. Wegen der kurzen Tage im Winter reichen wenige Stunden mit solchen Sondersituationen aus, um die gesamte Tagesbilanz über 100 % zu drücken. Der aus Solarmodulen bekannte Effekt, der für niedrigere Leistungen bei hohen Modultemperaturen im Sommer sorgt, hat hier übrigens keinen Einfluss. Nebenbei bemerkt: das Modell, das zur theoretischen Berechnung der Maximalstrahlung verwendet wird, berücksichtigt etliche Faktoren. Darunter die variierende Entfernung der Erde zur Sonne (im deutschen Sommer sind wir etwas näher zur Sonne dran, wodurch die Globalstrahlung etwas ansteigt). Und es wird ebenfalls die Sonnenhöhe über dem Horizont im Tagesverlauf berücksichtigt, sowie die mit einem tieferen Sonnenstand einhergehenden Abschwächung des Sonnenlichts, da die Lichtstrahlen wesentlich mehr Atmosphäre durchdringen müssen, bis sie uns erreichen. Der Verlauf der Globalstrahlung sowie der theoretischen Maximalstrahlung können übrigens unten auf der Hauptwetterseite eingesehen werden. Die Globalstrahlung wird dabei als gelbe Kurve dargestellt, und die theoretische Maximalstrahlung als graue Kurve. Abschließend eine Übersicht des maximal gemessenen Indexes der UV-Strahlung an jedem Tag des Jahres 2025: |
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Dieser Effekt führt auch dazu, daß die Globalstrahlung deutlich über der theoretischen Maximalstrahlung ansteigt. Dies führt dann für unsere Augen zu einer starken unangenehmen Blendung. Hier am Beispiel just des 27. Juni 2025, die graue Kurve zeigt wie gesagt den theoretischen Maximalwert und die gelbe Kurve die tatsächlich gemessene Globalstrahlung: |
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